Wer im Alter mehr Tageslicht abbekommt – vor allem am Morgen –, schläft nachts besser und ist tagsüber aktiver: Das ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Studie, über die t-online.de berichtet.
Licht als Taktgeber der inneren Uhr
Licht ist, wie t-online.de unter Berufung auf das Forschungsteam der University of Surrey erklärt, ein entscheidender Taktgeber für die innere Uhr – also für den biologischen Rhythmus (Circadian-Rhythmus), der steuert, wann ein Mensch wach und aktiv ist und wann er zur Ruhe kommt. Ist dieser Schlaf-Wach-Rhythmus durch Lichtmangel gestört, können Schlafprobleme entstehen. Zudem steigt nach Angaben von t-online.de das Risiko für chronische Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Viele ältere Menschen bekommen dennoch nicht genug helles Tageslicht ab – weil ihre Augen altersbedingt weniger lichtempfindlich werden, weil sie seltener nach draußen gehen oder weil gesundheitliche Einschränkungen den Aufenthalt im Freien erschweren.
202 Teilnehmende in drei europäischen Städten
Die Studie, über die t-online.de berichtet, umfasste 202 Personen im Alter von 63 bis 92 Jahren in Amsterdam, Bologna und Tartu – drei Städte, die sich in ihren natürlichen Lichtverhältnissen über das Jahr hinweg deutlich unterscheiden. Zunächst erfasste das Forschungsteam zwei Wochen lang, wie viel Licht die Teilnehmenden abbekamen, wie aktiv sie waren und wie sie schliefen. Dafür trugen sie unter anderem Sensoren am Handgelenk.
Anschließend wurden die Teilnehmenden per Zufallsprinzip in zwei Gruppen eingeteilt: Die eine Gruppe erhielt eine Tageslichtlampe für zu Hause, die andere nicht. Die Lichttherapiegruppe sollte die Lampe möglichst auf Kopfhöhe in dem Raum aufstellen, in dem sie sich am häufigsten aufhielt – und sie morgens innerhalb einer Stunde nach dem Aufwachen einschalten. Spätestens vier Stunden vor dem Schlafengehen sollte das Licht wieder ausgeschaltet werden. Die Anwendungsphase dauerte zwölf Wochen.
Der Morgen macht den Unterschied
Die Auswertung zeigte laut t-online.de: Wer schon zu Beginn der Studie mehr natürliches Licht abbekam, war tagsüber deutlich aktiver, hatte längere zusammenhängende Wachphasen und schlief besser. Ein vergleichbares Bild ergab sich für diejenigen, die sich als Morgenmensch herausgestellt hatten und entsprechend früher mit der zusätzlichen Lichtzufuhr begannen: Sie waren tagsüber aktiver und wiesen stabilere Ruhe-Aktivitäts-Rhythmen auf als jene, die ihre Lampe später einschalteten. Auch das frühzeitige Ausschalten am Abend – und damit das Vermeiden von hellem Licht kurz vor dem Schlafengehen – wirkte sich positiv auf den Rhythmus aus.
Auffällig war zudem, wie t-online.de berichtet, dass Teilnehmende mit Herz-Kreislauf- oder Stoffwechselstörungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Adipositas insgesamt deutlich weniger Tageslicht ausgesetzt waren als jene ohne solche Vorerkrankungen. Das Forschungsteam betont jedoch ausdrücklich, dass aus diesem Zusammenhang keine direkte Ursache-Wirkungs-Beziehung abgeleitet werden kann. Ob und in welchem Ausmaß Tageslichtlampen langfristig auf Schlaf, Aktivität und Gesundheit wirken, muss nach Einschätzung der Forschenden weiter untersucht werden.
Vielversprechende Ergebnisse, offene Fragen
Trotz dieser Einschränkungen bewertet das Forschungsteam der University of Surrey die Ergebnisse als vielversprechend. Tageslichtlampen könnten, so die Einschätzung laut t-online.de, eine praktikable und kostengünstige nicht medikamentöse Möglichkeit sein, ältere Menschen im normalen Wohnumfeld dabei zu unterstützen, aktiver zu leben und gesünder zu altern.
Licht holen, wenn draußen wenig davon ist
Wenn im Herbst und Winter draußen kaum noch Sonne scheint und die Tage kürzer werden, ist das Solarium für erwachsene Gäste eine Möglichkeit, Licht zu holen und über die Haut Vitamin D zu bilden. Sun & Fun Bräunungsstudio in Kaiserslautern bietet dafür den passenden Rahmen – gerade in den Monaten, in denen natürliches Tageslicht zur knappen Ressource wird.
UV-Strahlung kann akute Schäden an Haut und Augen verursachen, die Haut vorzeitig altern lassen und das Hautkrebsrisiko erhöhen. Solarien sind für unter 18-Jährige verboten. Dieser Beitrag ist keine medizinische Beratung und kein Versprechen einer gesundheitlichen Wirkung.




